WORKSHOPS
sind offen für und richten sich an alle: Musikschüler:innen, Studierende, Profis, Amateure, Nicht-Musiker:innen. Es gibt immer einen Talk, Workshopteil, anschließend einen Q & A Teil um individuelle Fragen zu klären. Anmeldung über info@johanneshaase.com oder über rausgegangen
Kosten: 70 € pro Workshop (Dauer: ca. 6 Stunden), 50€ für Studierende, Schüler:innen
20.9.
25.10.
8.11.
Der Workshop lädt Musiker:innen aller Erfahrungsstufen dazu ein, Musik als ganzheitliches Erlebnis zu erforschen und die Plastizität klanglicher Erinnerungen – von Liedern bis hin zu Alltagsgeräuschen – als Rohmaterial für Improvisation und Komposition zu begreifen.
Einfache und kraftvolle Metaphern wie Gewicht, Textur, Verschiebung werden im Kontext des Zuhörens und damit auch des Musizierens durch praktische Übungen und Hörsessions erkundet. Wir untersuchen, wie musikalische Bedeutung durch unsere körperliche Raumerfahrung seit der frühen Kindheit entsteht und wie die Auseinandersetzung mit musikalischem Material und Repertoire aus einer verkörperten Perspektive neue Wege zur Kreativität eröffnen kann.
Dieser Ansatz hilft uns, das populäre Lied als Rohmaterial für Improvisation zu betrachten. Wir verwenden Konzepte wie Erosion und andere geologische Prozesse. Ebenso integrieren wir die Idee des Widerstands von Material, insbesondere durch die Perspektive von Louise Bourgeois und anderen Bildhauer*innen, um über Lieder, Zitate und andere Formen der Referentialität im improvisatorischen Kontext nachzudenken.
Ziel ist es, einen Raum der Erkundung zu schaffen, in dem Klang, Bewegung und Erinnerung im Akt der Improvisation und des Musikschaffens zusammenfließen.
Es gibt kein „richtiges“ oder „falsches“ Improvisieren. Klangimpulse entstehen bei jeder Person individuell – basierend auf ihrer persönlichen, musikalischen, sozialen und kulturellen Geschichte – und alle Beteiligten müssen den entstehenden Hörraum mit Selbstachtung, Respekt gegenüber anderen und einem Bewusstsein für Verantwortung gestalten. Was heute für mich funktioniert, funktioniert morgen vielleicht nicht für dich – und umgekehrt. Wir befinden uns also in einem ständigen Prozess des Neu-Konfigurierens, Neu-Aushandelns, (Ver-)Lernens und der allgemeinen Neuerfindung – von uns selbst und unseren Instrumenten – je nach Kontext und Situation.
Wie hören wir?
Worauf hören wir, oder wonach hören wir?
Was ist die Beziehung zwischen Hören und musikalischem Handeln?
Was ist gerade passiert? Was wird als Nächstes passieren?
War es deine Absicht, dass es passiert? Ist das wichtig?
Gibt es Strategien, die immer funktionieren? Würden wir das überhaupt wollen?
In Kathrins Workshop geht es um Form und Struktur in Improvisierter Musik, über deren bewusste Wahrnehmung und Steuerung sowie deren gemeinsame Gestaltungsmöglichkeit als Ensemble. Außerdem wird erprobt, wie minimale kompositorische Interventionen Form und Struktur herstellen und die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation fließen.
22. März // 11-16h
29. März // 11-16h
5. April // 11-16h
Ein Workshop mit den beiden Themen musikalische Erkundung und Identitätstransformation, der den Teilnehmern die kreative Freiheit der Improvisation und die persönliche Entdeckung ermöglicht, die mit dem Ablegen vertrauter Formen der Selbstdarstellung einhergeht. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein Instrument mit, Masken werden zur Verfügung gestellt.
In diesem Workshop sprechen wir über erweiterte Techniken und Präparationen. Ich schlage vor, das Instrument neu zu erforschen und Fragen zu unserer Spielweise aufzuwerfen, um beim Improvisieren unsere eigene Sprache zu finden. Das Instrument als Objekt außerhalb seines historischen Kontexts betrachten. Seine normale Funktionsweise behindern, indem man in Klang und Körper eingreift. Unsere Art des Zuhörens und Musizierens hacken und deautomatisieren.
Die Erarbeitung von Klang- und Hierarchiestrukturen im improvisierenden Ensemble durch Fokussierung auf Sound Design, Dirigieren und kompositorische Formen sind Bestandteil von Cansus Workshop. Außerdem: Klangökosysteme, Stimme und Sound Design, Graphic Scores und eine Q & A Session!
WORKSHOPS
sind offen für und richten sich an alle: Musikschüler:innen, Studierende, Profis, Amateure, Nicht-Musiker:innen. Es gibt immer einen Talk, Workshopteil, anschließend einen Q & A Teil um individuelle Fragen zu klären. Anmeldung über info@johanneshaase.com oder über rausgegangen
Kosten: 70 € pro Workshop (Dauer: ca. 6 Stunden), 50€ für Studierende, Schüler:innen
20.9.
Der Workshop lädt Musiker:innen aller Erfahrungsstufen dazu ein, Musik als ganzheitliches Erlebnis zu erforschen und die Plastizität klanglicher Erinnerungen – von Liedern bis hin zu Alltagsgeräuschen – als Rohmaterial für Improvisation und Komposition zu begreifen.
Einfache und kraftvolle Metaphern wie Gewicht, Textur, Verschiebung werden im Kontext des Zuhörens und damit auch des Musizierens durch praktische Übungen und Hörsessions erkundet. Wir untersuchen, wie musikalische Bedeutung durch unsere körperliche Raumerfahrung seit der frühen Kindheit entsteht und wie die Auseinandersetzung mit musikalischem Material und Repertoire aus einer verkörperten Perspektive neue Wege zur Kreativität eröffnen kann.
Dieser Ansatz hilft uns, das populäre Lied als Rohmaterial für Improvisation zu betrachten. Wir verwenden Konzepte wie Erosion und andere geologische Prozesse. Ebenso integrieren wir die Idee des Widerstands von Material, insbesondere durch die Perspektive von Louise Bourgeois und anderen Bildhauer*innen, um über Lieder, Zitate und andere Formen der Referentialität im improvisatorischen Kontext nachzudenken.
Ziel ist es, einen Raum der Erkundung zu schaffen, in dem Klang, Bewegung und Erinnerung im Akt der Improvisation und des Musikschaffens zusammenfließen.
25.10.
Es gibt kein „richtiges“ oder „falsches“ Improvisieren. Klangimpulse entstehen bei jeder Person individuell – basierend auf ihrer persönlichen, musikalischen, sozialen und kulturellen Geschichte – und alle Beteiligten müssen den entstehenden Hörraum mit Selbstachtung, Respekt gegenüber anderen und einem Bewusstsein für Verantwortung gestalten. Was heute für mich funktioniert, funktioniert morgen vielleicht nicht für dich – und umgekehrt. Wir befinden uns also in einem ständigen Prozess des Neu-Konfigurierens, Neu-Aushandelns, (Ver-)Lernens und der allgemeinen Neuerfindung – von uns selbst und unseren Instrumenten – je nach Kontext und Situation.
Wie hören wir?
Worauf hören wir, oder wonach hören wir?
Was ist die Beziehung zwischen Hören und musikalischem Handeln?
Was ist gerade passiert? Was wird als Nächstes passieren?
War es deine Absicht, dass es passiert? Ist das wichtig?
Gibt es Strategien, die immer funktionieren? Würden wir das überhaupt wollen?
8.11.
In Kathrins Workshop geht es um Form und Struktur in Improvisierter Musik, über deren bewusste Wahrnehmung und Steuerung sowie deren gemeinsame Gestaltungsmöglichkeit als Ensemble. Außerdem wird erprobt, wie minimale kompositorische Interventionen Form und Struktur herstellen und die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation fließen.
22. März
Ein Workshop mit den beiden Themen musikalische Erkundung und Identitätstransformation, der den Teilnehmern die kreative Freiheit der Improvisation und die persönliche Entdeckung ermöglicht, die mit dem Ablegen vertrauter Formen der Selbstdarstellung einhergeht. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein Instrument mit, Masken werden zur Verfügung gestellt.
In diesem Workshop sprechen wir über erweiterte Techniken und Präparationen. Ich schlage vor, das Instrument neu zu erforschen und Fragen zu unserer Spielweise aufzuwerfen, um beim Improvisieren unsere eigene Sprache zu finden. Das Instrument als Objekt außerhalb seines historischen Kontexts betrachten. Seine normale Funktionsweise behindern, indem man in Klang und Körper eingreift. Unsere Art des Zuhörens und Musizierens hacken und deautomatisieren.
Die Erarbeitung von Klang- und Hierarchiestrukturen im improvisierenden Ensemble durch Fokussierung auf Sound Design, Dirigieren und kompositorische Formen sind Bestandteil von Cansus Workshop.Außerdem: Klangökosysteme, Stimme und Sound Design, Graphic Scores und eine Q & A Session!